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Handgefertigte Mosaikkunst in verschiedenen Farben und Größen

Die Geschichte der Mosaikkunst

Formen und Farben haben den Menschen schon immer gefallen. Dieser Sinn für Ästhetik hat die Menschen zu zahlreichen künstlerischen Tätigkeiten inspiriert. Eine davon ist die Mosaikkunst. Die Mosaikkunst ist so alt wie die Menschheitsgeschichte. Sie geht einigen Quellen zufolge bis 3000 v. Chr., anderen Quellen zufolge bis 5000 v. Chr. zurück und spiegelt in den Handwerkskünsten Mesopotamiens, Roms und Byzanz die psychosoziale und mystische Seite der jeweiligen Epoche wieder.


Wenn man Mosaik hört, denkt man sofort an römische Mosaike. Sie bestanden aus glasierter Keramik und wurden hauptsächlich für Bürgersteige, öffentliche Plätze und Innenhöfe von Häusern verwendet. Die Mosaikplättchen waren teilweise nur wenige Millimeter groß. Die Mosaiken, die im Archäologischen Museum von Gaziantep ausgestellt werden und aus den Villen der antiken Stadt Belkıs-Zeugma stammen, gehören zu den schönsten Kunstwerken jener Zeit. Die archäologischen Ausgrabungen in der antiken Stadt Belkıs-Zeugma dauern unter der Teilnahme von Facharchäologen aus verschiedenen Ländern an.

 

Die Mosaikkunst, die einigen zufolge eine Handwerkskunst ist, spiegelt die Besonderheiten der jeweiligen Epoche wieder, in der sie erschaffen wurde. Während auf den Mosaiken von Zeugma das Zigeunermädchen "Gaia" und mythologische Elemente dargestellt sind, wurden die Kirchenmauern, Paläste und heiligen Stätten in byzantinischer Zeit mit religiösen Figuren und Ikonen geschmückt.


Glas wird in der Mosaikkunst seit griechischer Zeit verwendet und war während der gesamten byzantinischen Epoche das wichtigste Material dieser Technik. Da Glas in jeder beliebigen Farbe hergestellt werden kann, besaß der Künstler eine große Auswahl an Farben. In den Anfängen des Christentums entdeckte man die Herstellung von Gold- und Silbertesserae (in der Mosaikkunst verwendete kleine viereckige Plättchen aus Marmor oder Glas; römischer Würfel), indem man Glas mit Blattmetall überzog. Dieses Spiegelglas sorgte dafür, dass das Licht stärker reflektiert wurde. Insbesondere Gold ist eine der charakteristischsten Besonderheiten der glänzenden Mosaike aus byzantinischer Zeit.